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Fachärzte für Allgemeinmedizin in Warburg

Dr. med Rupert Lessmann

Christina Duurland



Praxis Dr. R. Lessmann

C. Duurland

Sternstraße 9

34414 Warburg


Email leßmann
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Fragebogen Chirotherapie

Sie umfasst auch nach einer Befragung des Patienten und Beantwortung eines Fragebogens eine orientierende neurologische Prüfung, ggf. eine Prüfung der Durchblutung auch durch Ultraschallverfahren, Röntgenaufnahmen und evtl. andere bildgebende Verfahren.


Mit den Verfahren der manuellen Medizin, die auch als Chirotherapie bezeichnet wird, lassen sich Art und Ausmaß der Störungen feststellen und oft auch beheben oder ihre Folgen mildern. Die manuelle Medizin stammt aus der Volksmedizin. Sie wurde in den letzten Jahrzehnten zu einer wissenschaftlich anerkannten, millionenfach bewährten Methode entwickelt. Wichtigstes Instrument bei dieser Methode sind die Hände des Arztes. Darin weitergebildete Ärzte führen ebenso wie ich die Zusatzbezeichnung „Chirotherapie/Manuelle Medizin“.


Im folgenden gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Methoden und Techniken der manuellen Medizin.


Behandlungsablauf


Während der Untersuchung teile ich Ihnen mit, welche manuelle Behandlungstechnik oder anderes Verfahren allein oder unterstützend bei Ihnen in Betracht kommen, z.B. Reizstrom, die örtliche Anwendung schmerzlindernder Medikamente, Krankengymnastik oder eine Operation (z.B. bei Bandscheibenvorfall).

Während des Behandlungsablaufes können folgende therapeutische Techniken zur Anwendung kommen:


Massagen: Drücken (Kompression), Reiben und Dehnen von Muskeln und Sehnen im Bereich von Funktionsstörungen an den Armen- und Beingelenken und der Wirbelsäule


Mobilisation: Handgrifftechnik zur Wiederherstellung oder Verbesserung der Beweglichkeit von Gelenken durch wiederholte langsame Bewegungen mit zunehmenden Ausmaß (Amplitude)


Manipulation: Handgrifftechnik zur Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken an der Wirbelsäule, an Armen und Beinen sowie von Rippen durch eine rasche, zielgerichtete und meist schmerzlose Bewegung


Neuromuskuläre Behandlung:

Behebung von Funktionsstörungen der Muskeln und der Gelenke durch bewusstes Anspannen und Entspannen unter ärztlicher Anleitung mit oder ohne Dehnung durch den Behandler.


Zur Durchführung der manuellen Untersuchung/ Behandlung sitzen Sie/ Ihr Kind in einer für den jeweiligen Handgriff geeigneten, möglichst entspannten Position oder werden auf einem Behandlungstisch gelagert.


Neben der häufig durchgeführten Manipulation kommen Mobilisationen zur Anwendung. Dabei werden auch neuromuskuläre Techniken (z.B. Muskeldehnung) und sog. Weichteiltechniken (z.B. Bänderdehnungen) eingesetzt. Mobilisationsbehandlungen nehmen in der Regel mehr Zeit in Anspruch und erfordern meist längere Behandlungsserien.


Nach der Untersuchung der Wirbelsäule vor der Behandlung mit der Handgrifftechnik wird der zu behandelnde Abschnitt (Segment) der Wirbelsäule eingestellt und dann die diagnostische Probemobilisation (Probezug) durchgeführt. Dabei wird das Segment langsam in Richtung des vorgesehnen Handgriffs bewegt. Ergeben sich keine Anhaltspunkte, die gegen eine Behandlung sprechen, wird der therapeutische Handgriff gezielt mit einer kurzen schellen Bewegung und mit geringem Kraftaufwand durchgeführt. Das oft hörbare „knackende“ Geräusch kann, muss aber nicht zur Behandlung gehören und ist als harmlos bzw. ungefährlich einzustufen.


Sind Bandscheibenvorfälle oder Einengungen des Rückenmarkkanals bekannt oder ergeben sich aufgrund der Voruntersuchungen dafür Anhaltspunkte, wird von uns geprüft, ob eine manualmedizinische Behandlung in den betroffenen Segmenten unterbleiben muss. Ebenfalls wird von uns, soweit möglich, geprüft, ob der Verdacht besteht, dass bei Ihnen eine sogenannter Spontaneinriss der Halsgefäße vorliegen könnte, da bei Vorliegen dieser Erkrankung eine Kontraindikation zur manuellen Medizin vorliegen würde.


Gibt es andere Behandlungsmethoden?


Zur Behandlung Ihrer Beschwerden kommen auch andere Methoden in Frage. Sie sind aber durch wesentlich längere Behandlungszeiten und unsicheren Behandlungserfolg (physikalische Therapie, Krankengymnastik), durch Nebenwirkungen (Medikamente) oder durch die Gefahr von Infektionen, Nervenwurzelschädigungen, Rückenmarksschädigungen, (Injektionen in Gelenke oder im Wirbelsäulenbereich) belastet. Die manuelle Medizin/Chirotherapie hat auch bei Betrachtung der ernsten Komplikationen die mit Abstand geringste rate an unerwünschten Komplikationen. Selbst die als relativ harmlos einzustufende Einnahme von NSAR ( z.B. Diclo, Ibuprofen usw.) hat ein mehr als hundertfach höheres Risiko als die manuelle Medizin/Chirotherapie. Die Chirotherapie kann auch mit anderen Behandlungsmethoden (s.o.) sinnvoll kombiniert werden.


Können Komplikationen auftreten?


Wird die Chirotherapie an den Gelenken von Armen und Beinen kunstgerecht angewandt, sind damit keine Risiken verbunden. Es können allerdings vorübergehend muskelkaterähnliche Beschwerden auftreten. Eine Manipulationstherapie an der Wirbelsäule birgt gewisse Risiken in sich, deren Auftreten auch bei kunstgerechter Anwendung nicht gänzlich auszuschließen ist. Nach dem heutigen Kenntnisstand der medizinischen Wissenschaft gibt es keinen Hinweis, dass eine nach den Regeln der Kunst durchgeführte Manipulation an der Wirbelsäule eine Bandscheibenvorwölbung oder bei einem bis dahin nicht bekannten Bandscheibenvorfall kann es sehr selten (unter 0,1%) zu einer Nervenwurzelschädigung mit Schmerzausstrahlung, Gefühlsstörungen oder (noch seltener) Lähmungen im Bereich der Arme oder Beine kommen. Dieses kann aber in einem solchen Fall auch durch Alltagsbewegungen oder Alltagsursachen, wie z.B. eine schnelle Drehung, ungeschicktes Bücken, das Anheben eines Wassereimers oder Niesen ausgelöst werden. Tritt ein solches Ereignis jedoch ein, können u.U. länger dauernde Lähmungserscheinungen, die eine stationäre Behandlung und ggf. eine Bandscheibenoperation erfordern, die Folge sein. Solche Ereignisse wurden in den letzten Jahren in der Literatur nicht mehr berichtet. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es auch keinen Hinweis, dass die sachgerechte Durchführung einer Manipulation an der Wirbelsäule eine Dissektion (Verletzung) gesunder hirnversorgender Halsgefäße primär verursacht. Bei Patienten mit einer verminderten Belastbarkeit kann es aber zu spontanen Einrissen und Schädigungen des Gefäßwand der Halswirbelsäulenschlagader kommen, ohne dass eine von außen kommende Verletzung des Gefäßes vorausgegangen ist. Diese sog. Spontandissektionen sind nicht immer erkennbar. Bei einer sehr seltenen, nicht erkennbaren Gefäßschädigung (deutlich unter 0,01%) kann es aber, wie auch durch andere schnelle Bewegungen, zum Ablösen eines Blutgerinnsels kommen, das entweder das Blutgefäß verlegen oder direkt zu einer Schädigung von Hirnabschnitten i.S. eines Schlaganfalls führen kann. Dabei handelt es sich um einen gefährlichen Zustand, der lebensbedrohlich sein kann und eine sofortige Versorgung im Krankenhaus erfordert.


Von den etwa 10000 Ärzten, die pro Jahr ca. 14 Millionen Wirbelsäulenbehandlungen durchführen, hat aber nur ein verschwindend geringer teil so schwerwiegende Krankheitsbilder jemals selbst erlebt.


Zur manualmedizinischen Behandlung rate ich nur dann, wenn der zu erwartende Heilerfolg die extrem seltenen Risiken deutlich überwiegt.


Wenn ich bei Ihnen die Gefahr des Eintritts der genannten Risiken nicht sehe, verspreche ich mir von der Anwendung der Chirotherapie den größten und schnellsten Erfolg. Selbstverständlich kann der Arzt keine Garantie für den Behandlungserfolg übernehmen.

Um die Behandlungsrisiken weitgehend auszuschalten, werden Sie auf der folgenden Seite nach Anzeichen für bereits bestehende Vorschädigungen der Halsarterien und der Wirbelsäule sowie nach den Erkrankungen und Dispositionen, die zu einer Schädigung führen könnten befragt.

Notfalls werden zunächst spezielle Voruntersuchungen durchgeführt.


Bitte beantworten Sie die Fragen sorgfältig, damit ich etwaigen Risiken vorbeugen kann. Zutreffendes bitte ankreuzen, unterstreichen oder ergänzen. Bei Bedarf helfen wir Ihnen gerne beim Ausfüllen. Zur Beantwortung Ihrer persönlichen Frage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Worauf ist nach der Behandlung zu achten?


Sollten bei Ihnen nach einer Manipulationstherapie Schmerzen, Nervenstörungen, Schwindel oder eine unerklärliche Müdigkeit auftreten, so informieren Sie mich bitte unverzüglich.


Ein leichter vorübergehender Schwindel nach einer Manipulation (bis 5 Min.) ist harmlos. Vorsichtshalber sollten Sie sich aber nach einer Manipulation an der Wirbelsäule noch ca. 15 Min. in der Arztpraxis aufhalten und nach Auftreten eines solchen vorübergehenden Schwindels ca. 1 Stunde kein Kraftfahrzeug führen.



nach der Untersuchung könnte wir zu dem Ergebnis kommen, dass die Beschwerden bei Ihnen/Ihrem Kind auf Funktionsstörungen des Haltungs- und Bewegungssystems beruhen.


Die Folgen dieser Störungen können Bewegungseinschränkungen und Schmerzen, sowie Taubheits- und Kribbelgefühle im Bereich der Wirbelsäule sowie an Armen und Beinen sein. Bei Störungen im Bereich der Halswirbelsäule können Nackenschmerzen, Seh- und Hörstörungen, Ohrgeräusche, Schluck- und Stimmstörungen, Halsschmerzen, Fremdkörper-, Kloß- und Engegefühl im Hals, Schweißausbrüche und Schlafstörungen auftreten.

Die oben genannte ärztliche Untersuchung dient der Auswahl des richtigen Therapieverfahrens und dem Ausschluss von Hinderungsgründen für eine Chirotherapie (Kontraindikationen).

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Sehr geehrter Patient, liebe Eltern,

Sprechzeiten:


Mo - Fr 8:00 - 12:30 Uhr


Mo 15:00 - 19:00 Uhr

Di 16:00 - 18:30 Uhr

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